Aktuelle Ausgabe
05.01.2010
Liebe Leser
Auch ich bin leider nicht mehr so jung und frisch wie auf dem nebenstehenden Foto, wo ich stolz neben meinem ersten Kaffenbüffel posierte. Übrigens eine Trophäe, die nach SCI-Bewertung eine hohe Punktzahl erhalten würde, aber aus waidmännischer Sicht noch zu jung war, ich wusste es damals noch nicht besser - aber lesen Sie dazu den Beitrag über die Rekordbuchsysteme von Fred Duckworth.
Ich bin in letzter Zeit von verschiedenen Unfällen und Gebrechen derart heimgesucht worden, dass ich jetzt, nachdem alles glücklich überstanden ist, statistisch gesehen wohl für die kommenden 10 Jahre Ruhe haben sollte. Alte Bearbeitungsverfahren können durchaus gefährlich sein. So war ich im vergangenen Jahr dabei Brennholz nach Altvatersitte mit Eisenkeil und Vorschlaghammer zu spalten, als sich vom Keil ein etwa daumennagelgroßer, aber nur rasierklingendünner Splitter löste und mich sicherlich mit Büchsengeschoßgeschwindigkeit traf. Der Stahlsplitter wurde aus 10 cm Tiefe glücklich herausoperiert, aber nur 1 cm weiter zur Seite, und ich wäre mit durchtrennter Hauptschlagader an meinem Brennholzstoß verblutet - 10 cm weiter, und ich würde heute im Knabenchor singen! Die Sache war relativ schnell ausgeheilt, aber wegen der Infektionsgefahr an der tiefen Wunde musste ich die geplante Afrikareise absagen.
Ich habe die Zeit genutzt, um für einen waffentechnischen Bericht in Hatari Times eine schwere .600 Nitro Express Büchse zu bauen. Ich war gerade dabei meine Sachen für eine Elefantenjagd mit dieser Waffe zu sammeln, als mich ein Bandscheibenriss mit folgender Lähmung des rechten Beines, ganz überraschend zu Boden warf. Die neurochirurgische OP war erfolgreich, aber ich hätte niemals gedacht, dass es über ein halbes Jahr Reha bedürfen würde, um wieder auf die Beine zu kommen. Für einen aktiven Menschen wie mich war es eine unbeschreibliche Qual so lange zur ärztlich verordneten, absoluten Untätigkeit gezwungen zu werden - nicht einmal leichte Büroarbeiten waren erlaubt.
Ich will Sie nicht mit meiner uninteressanten Krankengeschichte langweilen, aber sie war der Grund, weshalb ich so lange keine neue Ausgabe von Hatari Times produzieren konnte. Für 2010 sind wieder 3 Afrikaexpeditionen vorgesehen, aus denen sicherlich hoch interessante Hatari Times-Ausgaben werden.
Mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil, Ihr

Um Leseproben im PDF-Format herunterzuladen klicken Sie bitte auf die durch Fettdruck gekennzeichneten Beiträge. Bitte beachten Sie, dass wir normalerweise keine kostenlose Probehefte versenden.
Auch ich bin leider nicht mehr so jung und frisch wie auf dem nebenstehenden Foto, wo ich stolz neben meinem ersten Kaffenbüffel posierte. Übrigens eine Trophäe, die nach SCI-Bewertung eine hohe Punktzahl erhalten würde, aber aus waidmännischer Sicht noch zu jung war, ich wusste es damals noch nicht besser - aber lesen Sie dazu den Beitrag über die Rekordbuchsysteme von Fred Duckworth.
Ich bin in letzter Zeit von verschiedenen Unfällen und Gebrechen derart heimgesucht worden, dass ich jetzt, nachdem alles glücklich überstanden ist, statistisch gesehen wohl für die kommenden 10 Jahre Ruhe haben sollte. Alte Bearbeitungsverfahren können durchaus gefährlich sein. So war ich im vergangenen Jahr dabei Brennholz nach Altvatersitte mit Eisenkeil und Vorschlaghammer zu spalten, als sich vom Keil ein etwa daumennagelgroßer, aber nur rasierklingendünner Splitter löste und mich sicherlich mit Büchsengeschoßgeschwindigkeit traf. Der Stahlsplitter wurde aus 10 cm Tiefe glücklich herausoperiert, aber nur 1 cm weiter zur Seite, und ich wäre mit durchtrennter Hauptschlagader an meinem Brennholzstoß verblutet - 10 cm weiter, und ich würde heute im Knabenchor singen! Die Sache war relativ schnell ausgeheilt, aber wegen der Infektionsgefahr an der tiefen Wunde musste ich die geplante Afrikareise absagen.
Ich habe die Zeit genutzt, um für einen waffentechnischen Bericht in Hatari Times eine schwere .600 Nitro Express Büchse zu bauen. Ich war gerade dabei meine Sachen für eine Elefantenjagd mit dieser Waffe zu sammeln, als mich ein Bandscheibenriss mit folgender Lähmung des rechten Beines, ganz überraschend zu Boden warf. Die neurochirurgische OP war erfolgreich, aber ich hätte niemals gedacht, dass es über ein halbes Jahr Reha bedürfen würde, um wieder auf die Beine zu kommen. Für einen aktiven Menschen wie mich war es eine unbeschreibliche Qual so lange zur ärztlich verordneten, absoluten Untätigkeit gezwungen zu werden - nicht einmal leichte Büroarbeiten waren erlaubt.
Ich will Sie nicht mit meiner uninteressanten Krankengeschichte langweilen, aber sie war der Grund, weshalb ich so lange keine neue Ausgabe von Hatari Times produzieren konnte. Für 2010 sind wieder 3 Afrikaexpeditionen vorgesehen, aus denen sicherlich hoch interessante Hatari Times-Ausgaben werden.
Mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil, Ihr

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Das aktuelle Cover
Inhaltsverzeichnis
| Afrikas Büffel heute von Harald Wolf |
Seite 6 - 11 |
| Bergbüffel von Peter Leffe |
Seite 12 - 17 |
| Flußbettbüffel von Harald Wolf |
Seite 18 - 22 |
| Schwarzpulverbüffel von Frederick C. Selous |
Seite 23 - 25 |
| Rekordbuchbüffel von Fred Duckworth |
Seite 25 - 26 |
| Dornbuschbüffel von Harald Wolf |
Seite 27 - 29 |
| Safaris à la Carte |
Seite 30 - 31 |
| Waldbüffel von Kai-Uwe Denker |
Seite 32 - 34 |
| Nilbüffel von Paul Niedieck |
Seite 35 - 38 |
| Grasbüffel von Harald Wolf |
Seite 39 - 43 |
| Nordwestbüffel von Harald Wolf |
Seite 44 - 46 |
| Wasserbüffel von Barry Jones |
Seite 47 - 50 |
| Waffe und Schuss von Harald Wolf |
Seite 51 - 58 |
